Splitboard Tour aufs Brauneck

  • Easy Splitboard Tour

  • Bayerische Voralpen

  • Zum Einlaufen ideal

  • Brauneck-Gipfelhaus

  • Winter Wonderland

  • Stark frequentiert

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Zeit
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Distanz
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Höhenmeter
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Höchster Punkt

Die Splitboardtour aufs Brauneck (1.555m) ist ein beliebter Klassiker – und das völlig zurecht. Als sichere Alternative bei hoher Lawinenwarnstufe oder für eine schnelle Trainingseinheit eignet sich diese Tour besonders gut, da man sich weitestgehend im oder am Rand des Skigebiets und auf Routen im Wald bewegt. Sie bietet damit eine vergleichsweise gute Option, wenn eine ausgiebige Backcountry-Tour gerade nicht in Frage kommt oder man eine weite Anreise vermeiden will.

Nach einem lang ersehnten Schneefall in einem bislang ungewöhnlich schneearmen Winter 25/26 haben wir die Gelegenheit sofort genutzt. Der frische Neuschnee hat die Bergwälder in eine tiefe, weiße Winterruhe getaucht und der Tour eine ganz eigene Stimmung verliehen. Bei ausreichender Schneelage sollte man unbedingt die landschaftlich schöne Waldroute zum Aufstieg nutzen.

Da die Tour sehr beliebt ist, sind wir früh gestartet – und können es nur empfehlen. So waren die Hänge noch ruhig, die Spur relativ frisch und wir hatten den verschneiten Bergwald noch fast für uns allein. Außerdem hatten wir Freunde eingeladen, sich uns anzuschließen, und so waren wir schließlich eine Fünfergruppe – perfekt für einen gemeinsamen Wintertag am Berg.

Bergauf über die Waldroute

Vom Parkplatz aus steigen wir links neben den parkenden Autos bergauf und orientieren uns zunächst am Draxllift. Am Waldrand geht es über eine schmale Brücke bevor wir in den Wald eintauchen. Der Aufstieg führt weitgehend fern der Pisten durch verschneite Fichten. Die winterliche Stimmung im Wald begleitet uns die ganze Zeit – gedämpfte Geräusche, dick verschneite Äste, Nebelschwaden zwischen den Bäumen. Der gesamte Anstieg verläuft für uns heute im Nebel beziehungsweise unter dichter Bewölkung, was die Szenerie ruhig und mystisch wirken lässt.

Über Serpentinen gewinnen wir zügig an Höhe, passieren hin und wieder Lichtungen und folgen der Spur in Richtung Brauneck-Gipfelhaus. Technisch bleibt der Aufstieg unkompliziert. Bei ganz gemütlichem Tempo, sollten etwa zwei Stunden für den Aufstieg eingeplant werden – das hat bei uns gut gepasst.

Über die Piste zurück zum Parkplatz

Am Gipfelkreuz angekommen erleben wir dann einen kleinen winterlichen Glücksmoment: Für ein paar Minuten reißt der Nebel auf und die Sonne zeigt sich – warmes Licht auf frischem Schnee, unter uns das Wolkenmeer. Genau für solche Augenblicke sind wir unterwegs.

Die Abfahrt erfolgt anschließend im Skigebiet größtenteils auf der Piste, meist über die Familienabfahrt. Während wir im Aufstieg nur weniger gute Sicht hatten, genießen wir bei der Abfahrt weitestgehend klare Verhältnisse und griffigen Schnee. Mit der Neuschneeauflage gibt’s an der ein oder anderen Stelle sogar noch ein paar Spray-Turns zu holen. 🙂

Das Brauneck bleibt für uns damit eine ideale kurze Splitboard-Tour ganz in der Nähe unserer Wohnorte, perfekt als Training für größere Missionen, sobald endlich wieder Flocken vom Himmel fallen.

Getting ready for more adventures – well outside…

Weitere Details und die GPS Daten zur Tour findest du bei Komoot:

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