Projekt Beschreibung

GEIERKÖPFE AM PLANSEE

  • Knackige Wanderung

  • Tagestrip ca. 4h

  • Campingplatz am Plansee

  • Musteralpe

  • Überblick über den See

  • Da der Plansee recht groß ist, ist er nicht sonderlich warm 😉

Trotz eindeutig unbeständiger Wetterlage machen wir uns an jenem Sonntag im Juni auf den Weg in Richtung Plansee, der inmitten der Lechtaler Alpen wunderschön gelegen ist. Ziel ist die Besteigung des aussichtsreichen Westgipfels der imposanten Geierköpfe.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz kurz vor Musteralpe direkt am Ufer des Plansees. Besonders viel Zeit, sich die Müdigkeit aus den Beinen zu laufen, hat man nicht, denn schon nach wenigen Minuten entpuppt sich der Aufstieg als recht wild. Wir merken schnell, dass das Terrain uns hier einiges abverlangen wird. Mit dem einen Auge auf dem schmalen und steilen Pfad behalten wir mit dem anderen das Wetter äußerst kritisch im Blick und hoffen, dass sich die Wolken verzogen haben, bis wir das Gipfelkreuz erreichen.

Wir sind mehr oder weniger allein unterwegs. Neben ein paar Alpensalamandern am Wegesrand überholen wir auf den schmalen Pfaden nur vereinzelt kleine Grüppchen, die sich an diesem Tag das gleiche Ausflugsziel ausgesucht haben. Nach dem steilen Aufstieg wird es zwischenzeitlich wieder gemütlicher und wir genießen den Marsch durch den Wald, vorbei an Lichtungen und durch enge Latschengassen.

Kurz vor dem Gipfel wird es auf dem Südostrücken bei Schotter und Felsen wieder anspruchsvoller bevor wir – leider immer noch bei Nebel und Wolken – am Gipfelkreuz ankommen. Ziemlich ungemütlich ist es dort oben mit der verschwitzen Kleidung am Körper. Darum erstmal schnell umziehen und das mitgebrachte Frühstück herausholen – lange halten wir es jedoch nicht aus, denn der Wind pfeift uns um die Ohren und durch die Kleidung. So entscheiden wir uns recht zügig wieder für den Abstieg – schließlich befinden sich im Rucksack noch die Badehosen, welche heute eigentlich noch im Plansee zum Einsatz kommen sollen.

Wir nehmen nicht denselben Weg zurück, sondern entscheiden uns für die längere “scenic route”, um wenigstens dabei noch ein paar klare Blicke auf den See zu erhaschen. Mittlerweile lockert sich die Wolkendecke auch etwas auf und die Sonne lässt sich hin und wieder sehen. Das steigert die Freude auf den anstehenden ‚Lake Dip‘. Dieser erweist sich – unten angekommen – als äußerst erfrischend und letztlich bleibt es bei einem sehr kurzen Badevergnügen.

Bevor wir die Heimfahrt antreten gibt es zu der warmen Tasse Kaffee auf der Musteralpe noch ein ordentliches Stück Kuchen mit Schlagobers. Das haben wir uns verdient…

Lake and cake – get well outside!

Man gewinnt sehr schnell an Höhe

Der Wald präsentiert sich mystisch

Nicht die beste Aussicht

Leider auch am Gipfel nicht besser

Trotzdem gehts natürlich bis hoch – und schnell wieder runter!

Erst wird es wieder mystisch…

…dann gibts wieder wunderbare Ausblicke

Der See zieht uns an

Bereit für einen Dip (not shown here…)

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