Projekt Beschreibung

Karwendel Gratwanderung at it’s Best!

  • Schwere Bergwanderung

  • Soierngruppe im Karwendelgebirge

  • Kondition und Ausdauer sind gefragt

  • Ausreichend Trinken mitnehmen

  • Die Tour erfordert Schwindelfreiheit

  • Im Winter: Nur mit Grödel oder Steigeisen

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Höchster Punkt
Routenplaner: Anfahrt Parkplatz Seinsbach

Zunächst einmal die Kurzfassung dieser mörderisch langen Bergtour:

Lausberg (1855m) > Signalkopf (1895m) > Seinskopf (1961m) > Feldernkreuz (2048m) > Feldernkopf (2071m) > Reißende Lahnspitze (2209m) > Soiernspitze (2257m)

Die Gratüberschreitung in östlicher Richtung über die Soierngruppe gehört sicherlich zu den schönsten Rundtouren in der Region um Garmisch und Mittenwald. Insgesamt sieben Gipfel (s.o.) liegen auf der langen und anstrengenden, aber wundervollen Tour. Für viele im Sommer schon eine echte Herausforderung und im Winter sicherlich nicht ungefährlicher. Man sollte früh genug aufbrechen und ausreichend Verpflegung mit sich führen. Absoluter Top-Tipp für ausdauernde und erfahrene Bergwanderer.

1. Etappe – Über den Lausberg zum Signalkopf

Vom Parkplatz am Seinsbach starten wir über den Forstweg in östlicher Richtung in den Wald. Auf diesem geht es zunächst noch gemächlich bergauf bis nach ca. 2,5km ein Pfad steil nach links abzweigt in Richtung Lausberg. Ab hier folgen wir dem kleinen und schmalen Steig in unzähligen engen Serpentinen die steilen Grashänge des Lausberg empor. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages haben zwar noch nicht viel Kraft, aber uns wird auf dem steilen Steig trotzdem recht schnell warm und mit jedem Höhenmeter wird der Blick auf das im Westen gelegene Wettersteingebirge und auf unser Tagesziel, die benachbarten Gipfel der Soierngruppe bis zur Soiernspitze, immer besser sichtbar. Nach etwas mehr als 2 Std. erreichen wir den Signalkopf.

Die letzten 10-12 Höhenmeter auf den markanten Felsspitz bzw. hoch zum großen Gipfelkreuz führen über eine nahezu senkrechte Felswand hinauf. Diese ist allerdings durch Metallbügel entschärft und dürfte für geübte Kraxler kein Problem darstellen.

Die nächsten 5km geht’s auf dem Grat weiter…

Der schöne Rundblick vom Signalkopf ist sicherlich erwähnenswert aber was uns auf den darauffolgenden Kilometern bei der Gratüberschreitung bis zur Soiernspitze erwartet, lässt uns aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Wir folgen dem Weg Richtung Nordosten bis zum Seinskopf und gehen dann in östlicher Richtung weiter bis zum Feldernkreuz. (Hier gibt es noch die Möglichkeit, einen Abstecher zur Schöttelkarspitze zu machen und einen 8. Gipfel für diesen Tag einzusammeln.) Mit Blick in südöstlicher Richtung auf die lange und schwierige Route und die offensichtlich noch sehr weit entfernte Soiernspitze entscheiden wir uns heute aber gegen diesen Extra-Gipfel und stapfen bei strahlendem Sonnenschein weiter auf dieser herrlichen Runde in Richtung unseres Tagesziels. What a beautiful day it is!

Kurze Pause vor der Schlussetappe

Nach den knapp 10km zurückgelegter Wegstrecke und 5 Std. Gehzeit befinden wir uns quasi in der Halbzeit der Runde und es wird langsam Zeit für eine ausgiebige Pause. Der Reißende Lahnspitz (2209m) bietet sich hier als optimaler Stopp an. Mit der Sonne im Gesicht, einer deftigen Brotzeit und dem grandiosen Blick auf die südlich gelegenen Karwendel-Wände von Wörner, Hochkarspitze und Raffelspitze tanken wir Kräfte für den Schlussanstieg auf die benachbarte Soiernspitze. Am Tagesziel angekommen bleibt aber nicht viel Zeit für eine weitere längere Ruhepause, denn vor uns liegt noch ein langer und beschwerlicher Abstieg, der aber immerhin in südwestlicher Richtung verläuft und somit in der herrlichen Nachmittagssonne stattfinden kann.

Nach ca. 14km und etwa 1,5h Abstieg von der Soiernspitze erreichen wir schließlich bei der Vereiner Alm wieder den Forstweg, der uns für die restlichen 7km der Rundtour Richtung Westen nahezu schnurgerade zurück an den Ausgangspunkt führt.

Ein langer Ridge Walk vom Allerfeinsten – Get well outside!

Weitere Details und die GPS Daten findest du bei Komoot:

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