Projekt Beschreibung

Splitboarding Sunrise am Spitzingsee

  • Kleine Runde in der Früh

  • Spitzingsee

  • 1,5 Std. Aufstieg

  • Bring your own

  • Nur bei guter Schneelage sinnvoll

  • Perfekte Runde vor der Arbeit

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Höchster Punkt
Routenplaner: Parkplatz Taubensteinbahn

Kommt euch das Wochenende manchmal auch etwas zu kurz vor?

Wir haben zu dieser Problematik einen Lösungsansatz entwickelt, um die Leichtigkeit des Wochenendes noch in die neue Woche mit hinüber zu tragen. Es kostet zwar etwas Überwindung, aber man wird dafür fürstlich entlohnt. Es braucht auch gar nicht viel: ein funktionierender Wecker, eine Stirnlampe und eine gehörige Portion Motivation.

Die gute Nachricht zuerst: wenn man sich an einem Montagmorgen um kurz nach 05:00 Uhr Richtung Spitzingsee begibt, kommt man um das übliche Verkehrschaos, welches hier oft an den Wochenenden stattfindet, ganz gut herum.

06:00 Uhr Abmarsch im Dunklen

Nun zur schlechten Nachricht: wenn man den Sonnenaufgang sehen will, muss man bei eisigen Temperaturen im Dunkeln losmarschieren. Aber das ist in der Regel nur auf den ersten Metern etwas unangenehm. Sobald man in den Tritt gekommen ist, läuft es fast wie von allein bergauf – aber nur fast. 🙂

„Alleine“ ist ein sehr gutes Stichwort. Wie ihr euch vorstellen könnt, gibt es an einem Montagmorgen nicht so viele „Early-Bird-Enthusiasten“. Das hat zur Folge, dass man den Berg wirklich für sich allein hat. Dies ist ein sehr erhabenes Gefühl.

Los geht es jedenfalls am Parkplatz der Taubensteinbahn (seit der Wintersaison 15/16 nur im Sommer in Betrieb). Das Gebiet gehört im Winter ausschließlich den Tourengehern und das erste steile Stück entlang der ehemaligen Skipiste hat es auch gleich in sich. Spätestens jetzt sollte einem nicht mehr kalt sein. Je nach Beschaffenheit der Piste (Hartschnee/Vereisung) sind hier die Harscheisen schon gefragt.

Der Weg führt dann weiter unterhalb des Wilden Fräuleins und schließlich vorbei an der Schönfeldalm. Bald danach geht es im Morgengrauen links unterhalb der Glockenwand in engen Kehren empor bis man schließlich durch den lichten Wald immer weiter Richtung Osten ins freie Gelände der Schnittlauchmoosalm kommt. Von der Almhütte geht’s nun weiter über den dahinter liegenden Westhang hinauf zu einer latschenbewachsenen Kuppe.

Morning Glory

Geschafft! Pünktlich zum Sonnenaufgang unterhalb des Tanzecks. Die letzten Höhenmeter hoch zum Gipfelkreuz haben wir uns an diesem Montagmorgen gespart. Der Sonnenaufgang lässt auch von dem Sattel kurz unterhalb des Gipfels hervorragend bestaunen. Außerdem war auch das erklärte Ziel um kurz nach 09:00 Uhr wieder am Schreibtisch zu sitzen. Einen Moment nochmal die Ruhe und die Einsamkeit genießen, bevor es dann auf der Abfahrt südwestlich Richtung Taubensteinbahn zurück geht.

Mit diesen Eindrücken startet es sich extrem leicht in die neue Arbeitswoche und die To-Do Liste arbeitet sich an diesem Montag besonders leichtgängig ab.

MONDAY MORNING MOTIVATON IS THE KEY!

Get well outside!

Weitere Details und die GPS Daten findest du bei Komoot:

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